Security ist nicht gleich Security
Was bringt es ein 60-Jährigen Arbeitslosen in ein T-Shirt mit dem Titel “Security” zu stecken und ihn als Aufseher auf ein Punkrock-Konzert zu stellen? Wahrscheinlich genausoviel wie ein arbeitslosen Türken, als kundenfreundliche Auffangstation, in den Eingangsbereich eines Supermarktes zu platzieren.
Zugegeben der Türsteher im Supermarkt wird sicher mehr Respekt einflößen, doch im Gegensatz zu dem freundlich lächelnden Früh-Rentner, bekommt man als einfacher Kunde auch nicht das Gefühl vermittel: “Ey! Du kommst hier nich rein!”
Verdammt nochmal. Türsteher in einer Disko kann man noch mit türkischen Schlägern besetzen, doch für Sicherheitspersonal in einem Supermarkt sollte man sich evtl. doch mal an eine professionelle Firma wenden. Zum Beispiel eine, die ihrem Personal neben einer Mukkibuden-Rabattkarte auch ein Deeskalations-Seminar oder wenigstens ein Deutschkurs bezahlt.
Jedenfalls ist es nicht unbedingt förderlich wenn man bei der Ankunft in einem Supermarkt erstmal um den Security-Heini in Lederjacke drum rum laufen muss, weil er sich demonstrativ in den Eingang stellt und er ein kurz darauf anpöbelt, was einem einfallen würde die Kassiererin, welche grade nichts zu tun hatte, zu Fragen wo die Körbe stehen.
Auf jeden Fall schönen Gruß an die Geschäftsleitung des Rewe-Supermarktes in der Schirwinder Straße, Winsen Luhe. Offenbar hat nicht nur ihr Kassenpersonal schiss vor dem Kerl da vorne, sondern auch der Personalchef.